Samstag, 11. April 2009

Charleston / South Carolina

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Hallo zusammen!

Endlich komme ich dazu wieder einmal auf meinen Blog zu schreiben.

Nach der Ankunft mit der MSC Uganda in Charleston, musste ich ein Taxi nehmen, um aus dem Containerhafen zu kommen. Da jedoch die normalen Taxis nicht in den Hafen durften und ich auch nicht zu Fuß durch die Containerterminals gehen durfte, musste ich wohl oder übel ein Taxi des Hafens nehmen, dass mich sage und schreibe $ 65.- kostete! (leider war nichts mit handeln, entweder man will aus dem Hafen oder man lässt es bleiben) Das Taxi fuhr mich zum Visitor Center in Downtown von Charleston. (welches etwa 2km vom Hafen entfernt war) Dort angekommen, fragte ich nach einem zentralen Hotel in der Stadt, da mir der Agent ein Hotel am Flughafen angegeben hatte (dort wollte ich ja nicht hin!) Ich entschied mich für ein schönes altes Hotel direkt im Zentrum. (viele waren ausgebucht) Ein Foto davon findet ihr unten. Das Hotel war sehr schön eingerichtet, jedoch hatte dies auch seinen Preis! Später erfuhr ich dann, dass dieses Wochenende ein großer Marathon durch die Stadt stattfand (ca. 75`000 Läufer) Deshalb schossen die Preise der Hotels auch in unglaubliche Höhen.

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Die Stadt wurde 1670 von den Engländer gegründet. Sie war damals die fünftgrösste Stadt von Nordamerika. Langezeit war Sie die Drehscheibe des Sklavenhandels. 1886 wurde sie weitgehend von einem Erdbeben zerstört. Anschließend jedoch wieder aufgebaut.

Den Rest des Tages verbrachte ich mit der Erkundung durch die alte Stadt. Diese besteht größtenteils aus riesigen, sehr schönen alten Villen aus dem 18 & 19. Jahrhundert. Meist gehörte zu dem Haus noch ein gleich grosser Garten, welcher bereits wundervoll blühte. Das Haus auf dem Foto ganz Oben ist nur eines von Vielen. Jedoch ist vor jedem dritten Haus ein Schild zu finden " For Sale" ! Auch hier sind die Auswirkungen der Finanz- und Immobilienkrise gut zu sehen. Die Stadt hat eine Wunderschöne Uferpromenade , auf der man die vielen vorgelagerten kleinen Inseln sehen kann. Auf einer dieser Insel (Fort Sumter) fiel am 12. April 1861 der erste Schuss des amerikanischen Bürgerkriegs. Ich genoss den schönen warmen Abend und die herrliche Aussicht (bei einem großen feinen Burger ;-)

Die Stadt befindet sich in der Mündungen zwei Flüsse (Ashley und Cooper River), die in den Atlantik münden. Am gegenüberliegenden Ufer des einen Flusses sah ich ein riesigen Flugzeugträger. (ich fand später heraus, dass man diesen besichtigen konnte, was ich dann auch am nächsten Tag tat)

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Auf dem Patriot Point in Mount Pleasant waren neben der U.S.S Yorktown (Flugzeugträger) auch ein U-Boot, ein Kriegsschiff und ein Coastguard-Schiff zu besichtigen. An Land war zudem eine Basis der Amerikaner in Vietnam nachgebaut worden. Dies alles war sehr interessant. Auf der Bootsrückfahrt ans Ufer von Charleston sahen wir zu meinem Erstaunen Delfine. Leider erwischte ich keinen mit meiner Kamera. Ein Man auf dem Boot erzählte mir, dass es in den Flüssmündungen zum Atlantik von Delfinen nur so wimmelt. Ich versuchte es noch eine Zeit, einen vor die Linse zu kriegen, aber irgendwie wollte keiner sich ablichten lassen.

Für meine zweite Nacht musste ich dann doch Richtung Flughafen flüchten, da mein Hotel die Preise nochmals verdoppelte (um die $300.- !) und alle Hotels in der Stadt restlos ausgebucht waren.

Am nächsten Tag machte ich mich auf zu der Greyhound- Bus- Station. Ich hatte mir via Internet ein Ticket nach Savannah gekauft, was etwa 2.5h Busfahrt weiter südlicher liegt.

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