
Hallo zusammen!
Am 3. April 05:45 Uhr sind wir wohlbehalten im Hafen von Charleston South Carolina eingelaufen. Nach 12 Tagen auf hoher See hat die MSC Uganda am Pier von Charleston Harbor angelegt.
Am 22. März um 23:00 Uhr haben wir den Hafen von Bremerhaven richtung Le Havre in Frankreich verlassen. Die Fahrt durch den vielbefahrenen Ärmelkanal dauerte 2 Tage. Das interessante war, dass das Schiff durch eine riesen Schleuse musste, um zu den Container Docks zu gelangen. Das Manöver war nicht ganz ohne, da auf jeder Seite nur ca. 7m Platz war. Bei einer Schiffslänge von fast 300m und 32m Breite ist das eine nicht ganz einfache Aufgabe. Unser erfahrener Kapitän meisterte dies jedoch perfekt (mit Hilfe von Schlepperbotte Vorne und Hinten) Nach einem 12h Aufenthalt und einem Landgang in die Stadt legeten wir am Nachmittag wieder ab. Bei Ein-und Ausfahrt ist immer ein Lotse an Bord, der dem Kapitän Tipps gibt. Das interessante war, dass der Lotse bei der Ausfahrt in einigen Km entfernung des Hafens mit dem Helikopter abgeholt wurde. Und das bei ca. 9 Knoten fahrt! Erst als wir Richtung Charleston unterwegs waren, wurde der Bordkiosk geöffnet und man konnte zollfrei Alkohol beziehen. Zum vergleich, ein 24er Pack Bier kostete umgerechnet 18 Franken, was doch sehr angemesen war :-)

Nicht aber das ihr jetzt denkt, dass wir uns den ganzen Tag volllaufen liesen, nein. Als mir an einem Abend ein Käse- Wein Abend mit der Crew hatten und ich etwas viel Wein trank, hatte ich am nächsten Tag neben Kopfschmerzen auf eine leichte Seektrankheit. Zum Glück musste ich nicht erbrechen und nach einigen Tabletten ging es mir dann wieder besser. Von da an, war ich zurückhaltender mit dem Alkohol :-)

Auf der Überfahrt hatten wir allerlei Wetter, von Sonnenschein bis hin zu Sturm und Gewitter. Das max. war ca. 8m hohe wellen, was doch ein Schiff dieser grösse ziehmlich schaukeln lies. Zum Glück konnte man alles befestigen. An einem Tag sahen wir kurz ein Wal, der sich jedoch schnell wieder verzog. Das Schiff steuerte sich via Autopiloten und GPS von selbst. Jedoch war immer mindestens ein Offizier auf der Brücke. Das Essen unseres ukrainischen Kochs war nicht gerade 4* Küche, aber verhungert ist niemand. Die Crew bestand aus 28 Mann, wovon der Kapitän, 1, 2, 3, Offizier, Steward und Ass.-Steward, Koch, Chief Ing. , 2 und 3 Ing. plus 2 Praktikanten für das Schiff und dessen Betrieb verantwortlich waren. Der rest der Crew waren Arbeiter an Deck, die allesamt aus Karibati stammten. Kleines Quiz: Wo liegt Karibati? Vergessen habe ich noch die 4 anderen Passagiere. Zwei Deutsche und ein Ehepaar aus Amsterdam. Allesamt waren sie im Rentenalter. Ich kann sagen, wir hatten eine super Zeit zusammen und haben viel gelacht. Auch die Crew war ein tolles Team und es hat riesen Spass gemacht. Dazu habe ich noch viel über die Schifffahrt gelernt, da wir uns auf dem Schiff frei bewegen durften (ausser im Motorraum und Sturm) Dies war sicher nicht meine letzte Containerschifffahrt...
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Als wir in Charleston anlegeten, war das erste was ich sah....die Polizei (klar) Sie kamen an Bord und wir mussten zur Facekontrolle antanzen. Nach 12 auf See hatte ich wieder ein mal rasiert, so dass ich nicht aussah wie ein Taliban :-) Jedoch nützte das wenig, da ich noch kein Hotel in Charleston hatte, und ich so noch keine Adresse angeben konnte. Dies machte die Offizers der Polizei etwas stutzig und ich musste warten, bis der Agent von MSC an Bord war und mir ein Hotel telefonisch reservierte. Danach durte ich das Land betretten. Es war schon ein eigenartiges Gefühl, wenn man nach 12 Tagen schaukeln wieder mal festen Boden unter den Füssen hat. Isch verabschiedete mich schmeren Herzens von der Crew und den Passagieren und bestieg das Taxi. In den 12 Tagen auf See und der eigenen kleinen Welt auf dem Schiff, fiel es mir doch schwer, mich von dem zu trennen, was wärend fast zwei Wochen zusammen-gewachsen ist... Ab jetzt war ich ganz auf mich selber gestellt...
Hallo grüße Dich Silvan,
AntwortenLöschenhabe heute mal angefangen deinen Bericht zu lesen. Ist ja sehr interessant. Freue mich auf jeden Fall auf die News on your blog. Hoffe ist alles in Butter und Dir geht es gut. Seit Anfang dieser Woche haben wir endlich Frühling bekommen, da läßt es sich aushalten. Mein Mexiko Trip hatte es auch in sich....war aber im ganzen super genial, alleine meine Jungs zu sehen war für mich wunderbar...klar ist es nun um so schlimmer sie ne weile nicht zu sehen. So dann wünsche ich Dir noch viel Spaß und Glück au feiner Reise....man sieht sich ...
enjoy your trip .. cu Dan
Hi,
AntwortenLöschendanke für die tollen Fotos! wir starten Anfang Jänner auf der Msc Uganda Richtung Mexico...