Samstag, 2. Mai 2009

Orlando / Forida

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Von Daytona Beach ging die Fahrt mit dem sehr komfortablen Greyhound-Bus weiter nach Orlando. In die Stadt der Vergnügungsparks.

In Orlando angekommen, wollte ich den Nachmittag in der Stadt Downtown verbringen. Mein Hotel lag etwas außerhalb der Stadt am International-Drive, einer bekannten Straße in der nähe der Parks. Da ich jedoch kein Auto hatte, und Orlando Downtown etwa 20 Fahrminuten entfernt war, beschloss ich mit dem Bus hinzufahren. So konnte ich mir die teure Taxifahrt sparen. Ich erkundigte mich bei der Rezeption. Der Hotelangestellte riet mir jedoch erstaunlicherweise davor ab, mit dem Bus nach Downtown zu fahren. Was ich nicht wusste, in Orlando ist die Kriminalität vier Mal so hoch, wie der Gesamtdurchschnitt in den USA (der auch schon hoch ist)! "In Downtown gebe es eh nur Bars und Clubs und sonst nicht viel mehr. Und Nachts, wenn es dunkel ist, sei man nicht mehr sicher zu Fuß unterwegs." Er riet mir, besser in der Umgebung des International Drive`s zu bleiben, da ich dort sicher bin. Es gebe viele zivile Polizisten hier in der Touristenzone, wo viele Hotels und Restaurants liegen. Ich nahm seinen Vorschlag dankend an und machte mich daran, die nähere sichere Umgebung zu erkunden. Deshalb kann ich euch auch nichts über Orlando Stadt erzählen. Jedoch die meisten Besucher kommen auch nicht wegen der schönen Stadt wegen nach Orlando, sondern wegen den drei großen Parks: Universal- Studio, Disney World und Sea World. Ich musste mich für zwei entscheiden, da ich nur Zweit Tage bleiben konnte, bevor ich in Miami sein musste.

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Ich entschied mich als erstes für die Universal-Studio`s.

Der Park ist einerseits ein Museum Filmrequisiten und Nachstellungen von Filmumgebungen, wie Jurassic Park, Blues Brothers, Zurück in die Zukunft, Madacascar usw, und andererseits ein Vergnügungspark mit Achterbahnen, 3- und 4D Kinos, Kinderatraktionen, wie Hulk-, Mumie-und Jurassic Achterbahn, Simson und Spiderman 3D Kino, Stantvorstellungen, u.v.m.

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An einer Hausecke sehe ich auf einmal ein schwarz-weiße Limousine mit einem riesigen Lautsprecher auf dem Dach. Als die Herren in schwarzen Anzügen erkannte ich "The Blues Brother". Sie spielten und sangen, auf einem Podest die Blues-Musik aus dem Film.

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Im Jurassic Park war neben vielen Filmrequisiten auch eine Wasserachterbahn, die ich natürlich ausprobierte. Zuerst ging es neben bewegenden Dinosauriern durch ein Fluss bis zudem Gehege, wo der T-Rex ausgebrochen war...alles sah aus, wie im Film! Der Höhepunkt der Bahn war die etwa 18m hohe Wasserrutsche im freien Fall! Danach waren alle im Boot bis auf die Unterhosen Nass!

Ich könnte hier jetzt von jeder Bahn etwas erzählen, aber das erlebt man lieber selber einmal. Mein Fazit zu dem Park: Der Eintritt ist mit gut $ 100.- sehr teuer, dafür wir einem jedoch sehr viel geboten!

Z.B. die Hulk-Achterbahn im Hintergrund des unteren Fotos mit drei Loopings und einer Beschleunigung auf 90km/h in einigen wenigen Sekunden!

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Für den zweiten Tag wählte ich einer der 5 verschiedenen Disney-World Parks aus. EPCOT, war der Neuste und somit modernste, was Technik der Zeichentrickfilme betraf.

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Am Eingang begrüssten mich die lustigen Planzenzwerge.

Der EPCOT- Diney Park ist eine Mischung aus Vorstellung moderner Zeichentrickfilmtechnik, Show`s und einigen Disney-Bahnen, die jedoch eher für Kinder geeignet sind.

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EPCOT eignet sich auch, wenn man verschiedene Speisen aus anderen Ländern versuchen möchte. Rund um einen riesigen See sind verschiedene Restaurants von der ganzen Welt zu finden. Dazu gibt es meistens noch Live-Musik des entsprechenden Landes. Sogar das Personal ist aus diesem Land! Leider sind die Restaurants viel zu teuer und das Essen meistens in Form von Fast Food à la MC Donalds. Jedoch lohnt es sich bei Dämmerung um den See zu spazieren und die Musik z genießen.

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Als Abschluss gibt es jeden Tag ein großen Feuerwerk auf dem See.

Wer danach noch nicht nach Hause möchte, dem werden verschiedene Bars, Diskotheken und Live Konzerte geboten. Ich war jedoch nach zwei 10stündigen Tagen auf den Beinen, so müde, dass ich nur noch in Bett fallen konnte.

Mein Fazit des Disney-Parks: Für einen Eintritt von gut $ 90.- für einen Park, finde ich den EPCOT-Park nicht wirklich lohnenswert! Es ist alles sehr schön gemacht, aber wirklich viel wird einem (Erwachsenen) nicht geboten. Vielleicht sind die anderen vier Parks besser...

Dienstag, 28. April 2009

Kennedy Space Center in Cape Canaveral

Am dritten Tag in Daytona Beach entschied ich mich das Kennedy Space Center in Cape Canaveral zu besuchen. Ich mietete mir das kleinste Auto und fuhr die einstündige Strecke mit meinem Nissan Versa nach Cape Canaveral.

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Das Kennedy Space Center liegt in etwa auf der Höhe von Orlando auf einer grossen Insel (Merritt Island) direkt am Atlantik. Das Gebiet umfasst eine Fläche von 567 km2! Es ist 10 km breit und 50 km lang. Das Gebiet gehört der NASA, welche hier 17`000 Mitarbeiter beschäftigt. Von hier aus starten seit 1968 die bemannten Raumflüge, wie die Apollo Missionen und die Space Shuttles. Das ganze Gebiet ist durch die US-Army hermetisch abgeriegelt und kann nur unter strengsten Sicherheitskontrollen betreten werden.

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Der Name kommt übrigens vom früheren Präsidenten John F. Kennedy, der 1968 beschloss auf den Mond zu fliegen.

Das KSC hat man durch den Bau eines öffentliches Visitor Komplexes zugänglich gemacht. Heute strömen jeden Tag tausende Besucher in das KSC. In diesem Museum, zu vergleichen mit dem Verkehrshaus in Luzern, werden dem Besucher, die Geschichte der Raumfahrt, die Landung auf dem Mond, die Ausbildung der Astronauten, sowie einige ausrangierte Raketen gezeigt.

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In einem 3D- Kino konnte ich einen Spaziergang auf dem Mond hautnah miterleben. Aus einem nachgebauten Kontroll-Center erlebte ich die letzte 1h vor dem Start eines Space Shuttles, was sehr interessant war. Danach ging auf eine 2.5h Busfahrt durch das ganze Areal. Auf dieser Rundfahrt waren 3 Stops, an denen ich aussteigen konnte.

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Der erste Stop, war ein Aussichtsturm, von dem aus, ich eine der vielen  Abschussrampen sehen konnte. Es war sogar zu sehen, dass sich eine Trägerrakete mitsamt Space Shuttle auf der Abschussrampe befand. Diese Rakete, so vernahm ich später sollte Ende April ins Weltall starten.

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Von dem Aussichtsturm des zweiten Stops, konnte ich das Assambly Center sehen. In diesem über 90m hohen Gebäude mit seinen zwei riesigen Toren, werden die Raketen Stück für Stück zusammengestellt. Beiden an der Seite liegenden Zusatztanks, werden montiert und zu guter letzt kommt das Space Shuttel darauf. Die fertige Rakete wird auf einem 5km langen Schotterweg zur Abschussrampe getragen. Für diese Fahrt auf dem speziellen Fahrzeug mit Tausenden von PS ausgestattet braucht die Rakete 3 volle Tage bis sie die Abschussrampe erreicht.

1Am dritten Stop konnte ich die  im Modell 1:1 nachgebaute internationale Raumstation ISS begehen. Der Rundgang führte mich weiter zu einem Besuchergang, von dem ich in die Fertigungshallen der NASA sehen konnte, wo die nächsten Teile der ISS- Raumstation für ihre Mission im Weltall vorbereitet wurden. Es war eine riesige Montagehalle, in der die Mitarbeiter in Schutzkleidungen die verschiedenen Teile an den Stationen zusammenstellten.

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Nach der Fahrt wurden wir in einen Raum gebracht, indem uns ein Film über die Apollo 11 Mission gezeigt wurde, danach kamen wir in eine Dunkle grosse Halle. Als das Licht an ging sahen wir das:

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Ich hatte mir eine Apollo-Rakete nie in solchem Ausmaß vorgestellt! Und die beiden Zusatztanks an der Seite fehlten noch! Natürlich war auch ein Thema, das einige Leute behaupteten, die Amerikaner seien gar nie auf dem Mond gewesen und alles sei nur in den Hollywood-Studio's nachgestellt worden. Aber musstet ihr, das die Amerikaner 8 Mal auf dem Mond waren?  Insgesamt waren 16 verschiedene Astronauten auf dem Mond. Ich konnte sogar ein Stücken Mond-Stein berühren, das in einem Schaukasten steckte.

Zu dem Höhepunkt des Tages zählte aber ein Vortrag von Mrs. Wendy Laurence. Sie war für 200 Tage auf der Internationalen Raumfahrtstation ISS im Jahr 2008.

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Sie erzählte uns von der gemeinsamen Ausbildung mit den Russen in Sibirien und den Vorbereitungen für den Auftrag. Die Erzählungen waren begleitet durch imposante und interessante Bilder. Angefangen hat Wendy als Kampfpilot in einer FA-18, danach war sie Pilotin eines Kampfhubschrauber's der US-Navy. Eines ist mir bei den anschließenden Fotoshutting  klar geworden, wenn man Astronaut werden will, darf man nicht zu groß sein :-)

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Ach übrigens, dass es die Russen waren, die zuerst im Weltall waren, das nervt die Amerikaner heute noch... deshalb steht auch überall, wo es um die Geschichte der Raufahrt geht geschrieben: "Die Russen waren zwar die ersten im Weltall, aber wir wollten ja  auf den Mond... ins Weltall zu kommen war ja ein Kinderspiel...