Nach unserem gemeinsamen Bahamas-Abenteuer, verbrachten wir unsere letzten zwei Tage in Miami am Strand...im Ausgang...und an den Strandbars! Am 30. April flog Thomi zurück in die Schweiz.
Ich hatte mir ab dem gleichen Tag ein Auto gemietet, dass ich am 16 Juni in Seattle abgeben werde. Ich hatte mich dazu entschieden, weil ich erstens nicht mehr Lust hatte mit dem ganzen Gebäck von Greyhound-Station zu Greyhound-Station zu fahren und dann mit dem Taxi zum Hotel usw... und da die Einweggebühr (Entgegennahme und Abgabe des Autos nicht im gleichen US- Staat) sowieso gleich groß war, ob ich jetzt das Auto in San Diego miete oder in Miami, entschied ich mich zu diesem Stritt. Ich hatte das Auto auch bei Alomo gebucht, der gleichen Mietstation, wo Thomi unser Auto für Florida gemietet hatte. Also konnten wir unseres zurückgeben, uns verabschieden und ich konnte gleich meines am selben Ort abholen.
Als ich dem Mitarbeiter von Alomo meine Buchung unter die Nasen hielt, stutze er, dann schaut er mich an und sagt: "Are you crazy man...from Miami to Seattle by car....there is everyday a plane right here on the airport!" Ich bestätigte ihm, dass ich das so wollte und er zuckte mit den Schultern und suchte im Computer meine Daten. Als er sah, dass ich die kleinste Kategorie gebucht hatte, die es gab, schüttelte er abermals den Kopf: "And with such a restrum-car would you like to drive up to the west-coast....no no no, that`s bullshit! I`ll give you a better car for a special price, man." Er hackte auf seiner Tastatur, und eröffnete mir dann folgendes Angebot: Ich kann für $12 mehr pro Tag anstatt ein Auto der nächst höheren Stufe zu wählen, ein Auto der dritthöchsten Stufe auswähle. Ein sogenannter Fullsize-car. (normal etwa $36 teurer pro Tag) Nach kurzen überlegen, willigte ich ein. Er versicherte mir, dass der zuerst gebuchte Wagen, weder über Tempomat, noch über andere Optionen verfügt hätte. Ich mietete mir noch ein GPS (da ich mein mitgebrachtes GPS, sehr zu meinem Ärger, nicht zum laufen brachte, da die USA-Karte sich nicht mehr auf dem Gerät befand. Kaufte eine neu über TOMTOM, und wollte sie runterladen und installieren, doch irgend ein Software-Fehler verhinderte dies. Und der Kundendienst von TOMTOM konnte mir bis heute nicht weiterhelfen.) Als der ganze Schreibkramm erledigt war, durfte ich mir auf dem Parkplatz ein Auto aussuchen....und das ist er!!!
Ein 5m langer und 2m breiter 3.5l V6 Dodge Charger! 250 PS und 340Nm! Ein 2 Tonnen schweres und mit 4`000km, fast neues Monster! Ihr könnt mir glauben, dass ich schon ein wenig an den Händen geschwitzt hatte, als ich aus dem Parkplatz abbog und die Fahrt Richtung New Orleans aufnahm. Wenigstens kam ich mir jetzt ein bisschen ebenbürtig vor, neben all den riesigen Pickup`s und SUV, die hierzulande gefahren werden.
Meine Fahrt ging zuerst durch den großen Everglad National Park Richtung Norden. Meine erste Nacht verbrachte ich in einem kleinen Fischerdorf an der Golfküste von Mexico in Steinhachee Florida.
Dort gab es neben Tausenden von Moskitos (die mich fast zu Tode stachen nicht weiteres! Am nächsten Tag fuhr ich weiter bis nach Pensacola Florida. Von dort aus, durchquerte ich die Staaten Alabama und Mississippi, entlang an der Golfküste bis nach New Orleans im Bundesstaat Louisiana.
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