Meine Reise führte mich eine Zeit lang entlang des Mississippis, wo ich in ein schrecklichen Platzregen geriet. Es regnete so stark, dass meine Scheibenwischer zu langsam waren um, die ganzen Wassermassen wegzuwischen. So musste ich am Straßenrand anhalten und warten bis das Gewitter vorbei zog. An dieser Stelle ist noch anzufügen, dass die Amerikaner auch in einem Gewitter, wie diesem, ohne Licht auf der Straße unterwegs sind. Obwohl man kaum 5m sehen konnte und es fast so dunkel war, wie in der Nacht, kamen mir entgegen ohne Licht! Ganz schön gefährlich fand ich und fuhr deshalb entsprechen vorsichtig.
Meine Route führte mich vorbei an der Millionen Metropole Houston.
Ich überlegte mir noch, ob ich in Houston einen Halt einlegen wollte, verwarf aber diesen Gedenken, als ich die Verkehr rund um Houston sah. Ein riesiges Netz von Autobahnkreuz, Ab- und Auffahrten, Über- oder Unterführungen trat vor mir in Erscheinung. (meistens noch mit 4-7 Spuren pro Seite!) Ohne GPS wäre ich hier heillos verloren gewesen.
Außerdem, habe ich mir sagen lassen, dass Houston nichts weiter ist, als eine riesige moderne Stadt, die jedoch nicht viel Sehenswertes zu bieten hat (außer dem NASA- Hauptquartier, dass ich jedoch schon in Florida besucht haben). Außerdem erwartet mich in San Diego ein WK Kolleg, der dort einen Sprachaufenthalt machte. So wollte ich mir einrichten, dass ich am Freitag in San Diego eintreffen werden, um das Weekend mit ihm zu verbringen.
An dieser Stelle möchte ich noch bemerken, dass die Amerikaner ihre Highways meist direkt an Downtown der Städte entlang bauen. Die meisten von Ihnen führen mitten durch die Städte durch. So hat man oft von den Highways aus die beste Sicht auf die Stadt un die Wolkenkratzer. Leider funktioniert das Fahren mit gleichzeitigem Fotografieren nicht so gut (man bedenkt, dass hier in Amerika Links und rechts überholt werden darf) Und Anhalten kann man ja auch nicht :-) So habe ich leider nur das eine Foto schiessen können, alles Andere sahen nur meine Augen.
Nachdem ich Houston hinter mir gelassen hatte, hatte ich freie Fahr auf dem Highway 10 für die ca. 320km bis San Antonio, wo ich Abends um halb Zehn eintraf. Ich beschloss, mich schlafen zu legen und die Stadt Morgens vor der Weiterfahrt zu besichtigen.
Am nächsten Morgen fuhr ich direkt nach Downtown (private kostenpflichtige Parkplätze gib es hier in den Staaten zur genüge)
San Antonio ist die siebt größte Stadt in den USA, und ist spanisch-mexikanisch Geprägt. Bekannt ist die Millionen Stadt durch die NBA Mannschaft San Antonio Spurs, das Alomo Fort und den Riverwalk. Letztes genannt, ist auf dem Foto oben zu sehen. Der San Antonio River schlängelt sich mitten durch die Stadt. Für die Flussregulierung wurde in den20er und 30er Jahre ein künstlich angelegter Kanal in einem Kreis durch Downtown gebaut. Dieser wird heute durch eine 5km lange Uferpromenade begleitet, welche in reichem subtropischen Vegetation-Stil angelegt ist. Auf dem Kanal fahren kleine Boote, die als Fortbewegungsmittel für Touristen und Geschäftsleute. Die Promenade führt entlang von feinen Restaurants, Cafés und Bars, die den Besuchern eine Kurzerholung in dem grünen Paradies bieten. Hier ist anzumerken, dass es in San Antonio immer sehr war heiss ist. So ist der Riverwalk eine willkommene Abkühlung und Schattenplatz für Viele.
Nachdem ich den Riverwalk einmal per Boot und anschließend noch zu Fuß erkundet hatte, machte ich, mich gestärkt mit einem feinen mexikanischen Essen, auf die Weiterreise nach El Paso in Texas, an der mexikanischen Grenze.
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