Miami, da war ich jetzt endlich! Soviel habe ich schon von dieser Stadt gehört. Und gleich am ersten Abend zeigte sie sich von ihrer schönen Seite! Hier einige Fotos vom Strand aus.
In Miami sprechen übrigens die meisten Leute Englisch und Spanisch.
Den ersten Tag verbrachte ich alleine am schönen großen South Beach. Am Abend kam mein Kollege Thomi aus Bern mit Ruedi in Miami an. Eigentlich sollten die Beiden um 18:30 landen. Doch ihr Flug von NY hatte 5 Stunden Verspätung! Zu unserem Pech funktionierte weder mein Handy, noch das von Thomi. So konnten wir uns beide nicht beim Anderen melden. Also blieb mir nur noch die Möglichkeit, von Zeit zu Zeit in ihrem Hotel, welches 80m von meinem entfernt war, (sie wurden getrennt vom Shore Club, das zu einer Hotelkette gehört, die wiederum Robert De Niro gehört...ein Paradies von Hotel, Lounge, Restaurant, Pool und Sky Bar) nachzufragen, ob Sie schon angekommen sind. Schließlich waren Sie dann doch im Hotel angekommen. Jedoch nahmen Sie das Zimmertelefon nicht ab, und der Mitarbeiter an der Rezeption, (der sich langsam ein bisschen ab mir nervte) wollte mir die Zimmernummer nicht sagen. Doch dann kamen Sie von draußen in die Empfangshalle. Sie hatten meine Nachricht, welche ich ihnen hinterließ, gelesen und waren zur gleiche Zeit in meinem Hotel. Nach der Begrüßung übergab mir Thomi den intakten (!) Osterhasen von meiner Mutter, sowie ein Geschenk von meiner Freundin. Anschließend gingen wir gemeinsam in der Lincoln Street etwas kleines Essen. Als der Hunger gestillt war beschlossen wir noch einen guten Club aufzusuchen. Die Disco, die wir fanden, war jedoch kein Gückstreffer! Erstens war sie sehr teuer (1 Bier $9!) und zweites war die Elektromusik extrem laut! Und zu guter Letzt waren vorallem Männer in dem Club, welche zum Teil als Frauen verkleidet waren... tja war wohl ein Gayclub :-(
Die nächsten drei Tage verbrachten wir drei größtenteils am schönen Sandstrand in der Sonne. Unsere Hotels befanden sich beide an der Collins Street, welche sich Parallel zu dem Festland kilometerlang von Norden nach Süden schlängelte. Für diejenigen, die Miami nicht kennen, ist noch anzumerken, dass sich der North- und South Beach auf einer langzogenen Halbinsel befinden. Miami City liegt etwas Landeinwärts in Westlicher Richtung. Zwischen Miami City und North- / South Beach liegen viele kleinen Inseln, umgeben von Wasserkanälen. Auf diesen Inseln leben vorallem die Stars. Eine Insel heisst deshalb auch Star Island. Hier haben Stars, wie Madonna, P. Diddy, Gloria Estefan und Sauquille O`Neille ihre Villen, Yachten und Limousinen. Einige dieser Inseln sind nur per Boot oder Helikopter erreichbar, andere sind mit Straßen oder Brücken verbunden. Am North Beach reihen sich die Apartmensblocks und Hotels entlang der Collins Street, dies ist jedoch eher für die älteren Touristen gedacht, welche nicht so am regen Nachtleben interessiert sind. Etwas südlich am South Beach geht jedoch die Party los! In der autofreien Lincoln Street sind die meisten Restaurants aus der ganzen Welt zu finden. Daneben alle 100m ein Starbuckscafe und jede Menge coole Shops. Ein Paradies für Shopping-Süchtige. Aber aufgepasst, die Preise sind nicht tief, weder in den Restaurants, noch in den Shops! An der Washington Ave. , welche Parallel zu der Collins Ave. verläuft, sind vorallem die Disco`s und Clubs von Miami zu finden. Von hier aus senden die größten Amerikanischen TV-Sender, ihre Beiträge und Show`s aus dem Nachtleben.
Am bekanntesten ist jedoch der Ocean Drive, am südlichen Ende des South Beach's. Hier säumen sich Restaurants an Restaurants. Der Ocean Drive ist ca. eine 700m lange Straße, die durch ein Palmenpark vom Sandstrand getrennt ist. Hier läuft alles 24h! Schöne Bars, stilvolle Restaurant, Clubs und Hotels. Wer in Miami ist, muss an den Ocean Drive! Hie befindet sich auch die Villa von Gianni Versace, bei welcher er, am 15. Juli 1997, vor seiner Haustür erschossen wurde. Heute ist es ein Nobelrestaurant mit großen Bodyguards vor der Tür.
Der Ocean Drive ist auch ein Erlebnis für alle Auto und Bike Freaks...
...sehen und gesehen werden lautet das Motto!
Dies sind nur einige Ausschnitte davon!
Wie alles was schön, gekannt und beliebt ist, ist der Ocean Drive wahrscheinlich Miami`s teuerste Straße. Ein sehr feines Nachtessen in einem der schönen Restaurants kostete uns drei $280! Man muss allerdings dazu sagen, dass die Preise, welche man auf der Karte sieht (wie alles Andere übrigens) nicht der dem Endpreis entsprechen. Die Mehrwertsteuer ist nicht inkl. und der Tip (Trinkgeld) auch nicht. Zum Tip ist zu sagen, dass es in Amerika ein ungeschriebenes Gesetz ist, zwischen 10- 20% Tip zu geben. In Miami jedoch ist automatisch 18% Tip auf der Rechnung enthalten!
Am Morgen des dritten Tages verabschiedete sich Thomi`s Kolleg Ruedi von uns flog zurück in die Schweiz. Thomi und ich bezogen für ein Nacht ein Hotelzimmer direkt am Ocean Drive. Nach einem halben Tag im riesigen Shopping Outlet Center in North Beach verbrachten wir den Nachmittag nochmals am Beach (nachdem wir unser Mietauto versehentlich in einem Parkhaus parkten, dass $60 pro 24h kostete (!!!)...und abgerechnet wurde in 12h Takt). Vom Strand aus konnten wir uns ein Speed Boot Pace Spektakel ansehen, dass gerade in etwa 200m Entfernung vom Strand ausgetragen wurde! Man war das ein Lärm. Helikopter verfolgten die Boote. Der Kurs war ein Oval um zwei große Yachten herum. Ich wusste nicht, dass man auf dem Wasser so schnell fahren kann, ohne Abzuheben. Die Boote flogen fast über die Wellen!
Eines der Boote musste das Rennen mit Motorschaden aufgeben und fing später sogar noch an zu Brennen! (konnte jedoch gelöscht werden)
Unseren letzten Abend verbrachten wir nochmals in den Diskotheken von Miami Beach. Als wir wieder in einem Club am Ocean Drive landeten in dem nur Männer zu finden waren, schaute ich mir die Flayers genau an und fand heraus, das prompt an diesem Wochenende in ganz Miami ein Gayparade statt fand :-( Kein Wunder waren in fast ausschließlich allen Clubs nur Männer zu finden! Aber wo um alles in der Welt befanden sich dann all die "Schätzeleins", die ich Tagsüber am Strand sah...? (Nicht neidisch sein mein Schätzelein, ich habe nur geschaut)
Wahrscheinlich wurden Sie eingesperrt! Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass die meisten von Ihnen da waren, wo Jet-Set angesagt war. An diesen Orten, an diesen wir nicht mal ein Bier vermögen, geschweige denn rein kommen. Es war jedoch trotzdem ein super Abend (auch ohne Frauen) mit toller Musik und einigen Drinks ;-)
Am nächsten Mittag ;-) machten wir uns dann auf um die nördlichen Everglades zu besuchen.
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